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Lokales Bündnis für Familie Rostock

Pflege & Angebote für Senio­r*innen

Sie möchten sich ehrenamtlich engagieren, Pflegebedürftigen helfen oder sind selbst betroffen? Hier finden Sie hilfreiche Angebote inklusive Kontaktdaten – vom Aktivgarten für Menschen mit Demenz über den Engagementfinder bis hin zum Silbernetz, einer Hotline gegen Einsamkeit im Alter.

Wird Pflegebedürftigkeit zur Lebensrealität, steht man selbst und das eigene Umfeld vor manchen Umstellungen im Alltag. In Rostock gibt es dankenswerterweise Aktive, die im Rahmen der Pflege und Entlastung im Alltag Profis sind. Folgende Kontaktmöglichkeiten sind für Sie da:

Der Aktivgarten bietet Menschen, die sich in einer sehr frühen Phase einer Demenzerkrankung befinden, einen Ort der Aktivität und des Miteinanders.

Logo Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Selbsthilfe Demenz

Der Aktivgarten bringt Freude, Spaß und Bewegung in Ihren Wochenalltag. Darüber hinaus können Sie sich im Selbsthilfegruppentreff mit Gleichgesinnten austauschen, Ihre Sorgen, Ängste und Zweifel aussprechen und wichtige Informationen und Wissen zum Thema Demenz erhalten.

Das Team des Alzheimer-Telefons der Deutschen Alzheimer Gesellschaft e.V. nimmt sich gerne Zeit für Ihr Anliegen und berät Sie individuell und kompetent bei Fragen zu: Gedächtnisstörungen, Demenzformen, Diagnostik, Umgang mit Menschen mit Demenzerkrankung, Unterstützungsmöglichkeiten u.v.m.

Die kostenfreie Angehörigenschulung „Leben mit Demenz“ ist für pflegende und betreuende An- und Zugehörige konzipiert und zur Unterstützung besonders wertvoll.

Logo Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Selbsthilfe Demenz

Durch Dozentinnen/ Dozenten werden Kenntnisse zum Krankheitsbild, zur Kommunikation und zum Umgang mit an Demenz erkrankten Personen, Leistungen der Pflege- und Krankenversicherungen und zu rechtlichen Fragestellungen vermittelt sowie Möglichkeiten zur Wohnraumanpassung und zur Entlastung für die An- und Zugehörigen besprochen.

Die Sozial- und Gesundheitspolitik der Hanse- und Universitätsstadt Rostock (HRO) zielt langfristig u.a. auf die Förderung eines selbstbestimmten und aktiven Lebens von älteren und hochbetagten Menschen bei relativer Gesundheit ab.

Logo der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Viele Menschen dieser Alterskategorie finden allerdings keinen Zugang zum vorhandenen Hilfesystem und andersherum erreicht das Hilfesystem diese Menschen nicht. Dies betrifft vor allem diejenigen, die gesundheitliche und/ oder soziale Probleme haben und zurückgezogen leben. Fehlender oder abgebrochener Kontakt zum Versorgungssystem machen eine gezielte Unterstützung notwendig.

Das Ziel des Aufsuchenden Seniorendienstes ist es u.a., die Teilhabe älterer Menschen am gesellschaftlichen Leben zu aktivieren. Gleichzeitig soll ihnen das Leben in der eigenen Häuslichkeit so lange wie gewünscht möglich sein. Der Isolation von älteren Menschen soll entgegengewirkt werden und die Selbsthilfe sowie die gegenseitige und auch nachbarschaftliche Hilfe untereinander gestärkt werden.

Durch die ausschließlich aufsuchende Sozialarbeit, bitten wir Sie, sich telefonisch oder per E-Mail mit uns in Verbindung zu setzen.

Das vom Bundesministerium für Gesundheit beauftragte Bürgertelefon beantwortet Ihre Fragen rund um die Pflegeversicherung. Sie erreichen es

Hier finden Sie zahlreiche Angebote für Menschen mit einer Demenzerkrankung und deren An- und Zugehörige in Ihrer Nähe.

Finden Sie ein Engagement, das zu Ihnen passt. Filtern Sie nach Ihren Interessen, nach Stadtteilen, Ihren zeitlichen Möglichkeiten und vielem mehr.

Ein Helferkreis ist ein niedrigschwelliges Angebot für Menschen mit Demenz und deren Angehörige.

Logo Deutsche Alzheimer Gesellschaft, Landesverband Mecklenburg-Vorpommern e.V. Selbsthilfe Demenz

Er leistet stundenweise Betreuung im eigenen Wohnraum oder im Rahmen einer Betreuungsgruppe. Die ehrenamtlich Betreuenden sind professionell geschult. Eine Kostenübernahme durch die Pflegeversicherung (ab Pflegegrad 1) ist möglich.

In den Pflegestützpunkten der Hanse- und Universitätsstadt Rostock bekommen Sie Informationen und kostenlose, trägerneutrale und kompetente Beratung und Unterstützung rund um das Thema Pflege.

Eine Tochter hält tröstend die Hand ihrer pflegebedürftigen Mutter.

Die Berater*innen des Pflege­stütz­punktes

Alle Dienste, die zur Aufrechterhaltung des Lebens im eigenen Haushalt oder im Haushalt der privaten Pflegeperson dienen, werden hier gebündelt oder vermittelt.

Die Beratungen erfolgen im Pflegestützpunkt, bei Bedarf auch bei Ihnen zu Hause.

Öffnungszeiten für beide Stützpunkte
Dienstag: 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 17:30 Uhr
Donnerstag: 09:00 – 12:00 Uhr und 13:30 – 16:00 Uhr

Wir bitten um vorherige Terminvereinbarung.

Pflegebedürftige und pflegende Angehörige können sich in belastenden und kritischen Situationen direkt an die Beratung wenden.

Die Gesprächsplattform „Plaudernetz“ des Malteser Hilfsdienstes in Kooperation mit der Deutschen Telekom ist deutschlandweit verfügbar.

Das Angebot richtet sich an Menschen, die sich eine gesellige Unterhaltung wünschen, und bietet kostenfreie, anonyme Gespräche mit ehrenamtlich engagierten Plauderpartnerinnen und -partnern.

Ziel ist es, Einsamkeit und sozialer Isolation durch unkomplizierte, menschliche Gespräche zu begegnen – generationsübergreifend und niedrigschwellig.

Gerade im Alter kann das soziale Umfeld kleiner werden, die Kinder sind nicht vor Ort oder die Lebenspartnerschaft ist verschieden. Gemeinsam einen Kaffee trinken, einander zuhören, spazieren gehen – um soziale Teilhabe und Gesunderhaltung meist Alleinlebender zu fördern und Menschen zusammenzuführen, finanziert die Hanse- und Universitätsstadt Rostock Projekte mit folgenden Partnern:

Logo der Hanse- und Universitätsstadt Rostock
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Das Projekt “Pausentaste” unterstützt pflegende Kinder, Jugendliche, Auszubildende und Studierende mit gezielter Beratung und Information.

Die Betreuung der Telefon- und Online-Beratung übernimmt der Verein “Nummer gegen Kummer”. Das Beratungsangebot ist kostenlos und anonym.

Um der Isolation entgegenzuwirken haben engagierte Seniorinnen und Senioren des Seniorenbeirates die „Rostocker Telefonkette“ initiiert. Diese ist eine kleine kommunikative Form der Notrufsicherung und stärkt das Sicherheitsgefühl älterer Menschen im Stadtgebiet. Der Rundruf wird in einer festgelegten Reihenfolge gestartet und jeder Teilnehmende ruft eine weitere Person an.

Logo des Seniorenbeirates der Hanse- und Universitätsstadt Rostock

Die Selbsthilfekontaktstelle informiert persönlich oder telefonisch, an Informationsständen, auf Messen und Aktionstagen, im Internet, mit Broschüren und Faltblättern über Selbsthilfegruppen in und um Rostock.

Logo der Selbsthilfekontaktstelle Rostock

Einfach mal reden: Das Silbertelefon bietet älteren Menschen, die sich einsam fühlen, die Möglichkeit, anonym und kostenfrei anzurufen. Hier können sie Sorgen teilen oder sich einfach nur mit einer Person unterhalten.

Gut gelaunte Seniorin am Telefon

Regelmäßig ausgiebig mit demselben freundlichen Menschen telefonieren: Es können Silbernetz-Freundschaften vermittelt werden, bei denen die gleiche Person einmal wöchentlich anruft.

Bildnachweise

Kontakt

Hanse- und Universitätsstadt Rostock
Amt für Finanzen und Planung, Jugend – Soziales

Senioren- und Pflegekoordination
Anne Ewald
Erich-Schlesinger-Str. 35, 18059 Rostock
Tel.: 0381/381-5179
Mail: anne.ewald@rostock.de